Viele fragen sich: Welche Matratzenart ist die beste? Dieser Ratgeber führt Sie kompakt an das Thema heran, erklärt die wichtigsten Kriterien für eine gute Entscheidung und zeigt alle Stärken und Schwächen von den sechs besten Bauarten. Wir erklären genau, welche Matratze zu Ihrer Schlafposition passt und wie Sie informiert zur passenden Wahl Ihres besten Matratzentypen gelangen.
Das wichtigste in Kürze:
-
Welche Art Matratze ist die beste? Um diese Frage zu beantworten, formulieren wir sechs zentrale Kriterien: Ergonomie, das Schlafklima, gesundheitliche Verträglichkeit der Materialien, Nachhaltigkeit und Langlebigkeit, der Pflegeaufwand und das Preis-Leistungsverhältnis.
-
Wir vergleichen eine Matratze aus Schafschurwolle, Naturlatexmatratzen, Taschenfederkernmatratzen, Hybridmatratzen, Kaltschaummatratzen und Viscoschaum-Matratzen anhand unserer wichtigsten Kriterien.
-
Bei der Auswahl Ihrer besten Matratzenart sollten Sie Ihre eigenen Schlafgewohnheiten genau analysieren, die Langlebigkeit nicht vernachlässigen und keinesfalls beim Kauf nur auf den Preis achten.
-
Matratzen mit natürlichen und emissionsarmen Materialien, einem trockenen Mikroklima, hautfreundlichen Bezügen sowie guter Unterstützung von Schulter, Becken und Lendenbereich gelten als besonders hochwertig und gesund.
Die wichtigsten Kriterien für die beste Matratzenart
Um einen anschaulichen Vergleich zu den besten Matratzenarten aufzustellen, formulieren wir die aus unserer Sicht sechs wichtigsten Kriterien, die eine hochwertige Matratze erfüllen muss: Ergonomie, Schlafklima, Verträglichkeit, Nachhaltigkeit, Haltbarkeit und ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis.
Ergonomie und Stützkraft
Eine hochwertige Matratze sorgt stets dafür, dass die Wirbelsäule in der bevorzugten Schlafposition ihre natürliche S-Form behält. Die beste Matratze entlastet Schulter und Becken gezielt und stützt zugleich Lenden sowie Körpermitte, damit der Rücken ruhig und gerade liegt. Indizien, dass dieses Kriterium stimmt, sind eine gut einsinkende Oberfläche und ein mit unterstützender, flexibler Matratzenkern.
Schlafklima und Feuchtigkeitsmanagement
Nachtschweiß im Sommer und Frieren im Winter ist nicht nur unangenehm, sondern macht einen konstant erholsamen Schlaf auf Dauer unmöglich. Gerade in Deutschland schwanken Außentemperaturen über das Jahr hinweg erheblich, wodurch die beste Matratze aktiv zu einem konstanten Schlafklima beitragen sollte.
Gesundheit und Verträglichkeit
Die bei der Herstellung verwendeten Materialien spielen eine große Rolle, ob Ihre Matratze verträglich ist oder gesundheitliche Probleme sogar verschlimmert. Abnehmbare, waschbare Bezüge erleichtern die Reinigung und sollten sich angenehm auf der Haut anfühlen, neutral riechen und ohne künstliche Bleich-oder Färbemittel gefertigt sein. Gerade Allergiker sollten logischerweise genau auf das Herstellungsverfahren und die Materialien der Matratze achten, um die beste Matratzenart für sich zu finden.
Nachhaltigkeit und Materialien
Eine verantwortungsvolle Herstellung mit nachhaltigen Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen schonen nicht nur Umwelt und Klima. Denn außerhalb von transparenten Zertifikaten, Vertrauen und Qualität bringen nachhaltige Naturmatratzen in der Regel auch enorme Vorteile in Sachen Langlebigkeit und Gesundheit mit.
Haltbarkeit und Pflege
Wie formstabil ist die Matratze und wie gut ist der Kern durch eine oder mehrere Hüllen geschützt? Diese Kriterien spielen bei der Festlegung des besten Matratzentypen eine entscheidende Rolle. Auch der Pflegeaufwand sollte beim Kauf einer hochwertigen Matratze unbedingt berücksichtigt werden.
Preis Leistungsverhältnis
Wer billig kauft, kauft zweimal. Dieses Sprichwort gilt oftmals auch für die Auswahl der besten Matratze. Eine etwas teurere Matratze kann sich so als besonders günstig entpuppen, wenn sie neben der höheren Qualität auch noch über Jahre hinweg ohne Einschränkungen nutzbar bleibt - und wenig bis keine Abnutzungsspuren aufweist. Es gehört also mehr als nur der reine Kaufpreis dazu, um das Preis-Leistungsverhältnis von Matratzen zu analysieren.
Welche Matratzenart ist die beste? Die 6 hochwertigsten Typen im Vergleich
1. Schafschurwolle Matratzen
Eine Wollmatratze vereint alles, was eine hochwertige und langlebige Matratze braucht. Wenn sie gut und akkurat gefertigt ist, hält eine Schurwollmatratze jahrzehntelang ihre Form, hat einen flexibel anpassbaren Kern und hat selbstreinigende Eigenschaften.
Eigenschaften und Vorteile
Schafschurwolle schafft ein trockenes und ausgeglichenes Schlafklima. Die Faser nimmt Feuchtigkeit schnell auf und gibt sie wieder ab. Das Liegegefühl wirkt ruhig und passt sich perfekt der Wirbelsäule, dem Becken und der Schulter an. Der natürliche Ursprung sorgt für hautfreundlichen Kontakt und eine neutrale Geruchswahrnehmung.

Mögliche Nachteile
Je nach Aufbau der Schafschurwoll-Matratze kann das Gewicht etwas höher ausfallen, was gerade bei Umzügen eine kleine Herausforderung sein kann. Sollten Sie die Matratze knicken, können die Fasern ein wenig beschädigt werden und daher ein bisschen von ihrer Langlebigkeit einbüßen.
Je nach Aufbau kann das Gewicht höher ausfallen. Regelmäßiges Lüften und eine pflegegerechte Handhabung sind sinnvoll.
Für wen ist eine Schurwollmatratze geeignet?
-
Seitenschläfer: Sehr gut. Schulter und Becken erhalten punktgenaue Entlastung, das Mikroklima bleibt trocken.
-
Rückenschläfer: Sehr gut. Die Stütze wirkt gleichmäßig und die Lage bleibt stabil.
-
Bauchschläfer: Gut. Eine mittelfeste Auslegung hilft, ein Hohlkreuz zu vermeiden.
-
Allergiker: Sehr gut. Das trockene Klima erschwert Milbenwachstum. Ein waschbarer Bezug ist empfehlenswert.
-
Stark Schwitzende und Wärmeempfindliche: Hervorragend. Der Feuchtigkeitstransport arbeitet aktiv und die Temperatur bleibt angenehm.
-
Schwangere: Sehr gut. Die Oberfläche entlastet sanft in Seitenlage und die Materialien fühlen sich hautfreundlich an.
Pflege und Haltbarkeit
Eine Wollmatratze sollte regelmäßig mit frischer Luft in Kontakt kommen. Den Bezug sollten Sie streng nach Pflegeetikett behandeln. Schafschurwolle gilt allgemein als sehr robust und langlebig, da die Fasern die Verbreitung von Bakterien und Hausstaubmilben auf natürliche Art und Weise mindern können.
Preis Leistung
Bei hochwertiger Verarbeitung ist eine Matratze aus Schafschurwolle sehr wertstabil und kann teilweise mehrere Jahrzehnte problemlos genutzt werden. Bei Zusammenrollen der Matratze kann es zu leichten Qualitätsverlusten kommen, sodass Sie im Falle eines Umzugs, wenn möglich, auf einen zusammengerollten Transport verzichten sollten.
Matratzen von Wool-Line aus natürlicher Schafschurwolle
Wool-Line ist einer der wenigen Hersteller in Europa, die Matratzen aus 100% Schafschurwolle-Füllung fertigen. Wählen Sie einfach Ihre favorisierte Naturmatratze aus und gestalten Sie Ihre Traummatratze in über 140 Varianten. Jede Matratze wird nur auf Bestellung von Hand gefertigt und ausgerollt kostenlos zu Ihnen nach Hause geliefert.
2. Naturlatex Matratzen
Eine Matratze aus Naturlatex steht für eine präzise Anpassung und ein sehr ruhiges Liegegefühl. Bei guter Verarbeitung bleibt der Kern elastisch und stabil, die Oberfläche folgt den Konturen des Körpers und verteilt den Druck gleichmäßig. Naturlatex fühlt sich angenehm an, lässt Bewegungen sanft abfedern und ermöglicht eine ergonomische Lagerung in jeder Schlafposition.
Eigenschaften und Vorteile
Naturlatex bietet eine sehr hohe Punktelastizität. Schulter und Becken können gezielt einsinken, während die Lendenpartie sicher getragen wird. Die Materialstruktur dämpft Bewegungen, sodass die Liegefläche ruhig wirkt. Mit einem passenden Bezug entsteht ein ausgeglichenes Mikroklima, das sich über die Nacht konstant und komfortabel anfühlt.
Mögliche Nachteile
Bei höherer Dichte ist der Kern meist schwerer. Daher empfinden einige Schläfer Naturlatex als zu warm. Wir empfehlen daher, auf einen atmungsaktiven Matratzenbezug zurückzugreifen, um das Schlafklima ausgeglichener zu halten.
Für wen ist eine Naturlatexmatratze geeignet?
-
Seitenschläfer: Sehr gut. Schulter und Becken sinken kontrolliert ein und die Taille bleibt gestützt.
-
Rückenschläfer: Sehr gut. Die Fläche trägt gleichmäßig und die Lenden bleiben ruhig in Position.
-
Bauchschläfer: Gut. Eine ausreichend feste Variante hält den Bauchbereich oben und schützt den unteren Rücken.
-
Allergiker: Sehr gut. Ein abnehmbarer und waschbarer Bezug unterstützt die Hygiene, die dichte Struktur ist vorteilhaft.
-
Stark Schwitzende und Wärmeempfindliche: Gut. Ein luftiger Bezug und eine belüftete Unterlage sorgen für ein angenehmes Klima.
-
Schwangere: Sehr gut. Die Oberfläche entlastet sanft in Seitenlage und fühlt sich hautfreundlich an.
Pflege und Haltbarkeit
Naturlatex überzeugt durch dauerhafte Elastizität, die sich über mehrere Jahre ohne Qualitätsverlust hält. Regelmäßiges Lüften und das Reinigen des Bezugs nach Pflegeetikett reichen als Pflege aus.
Preis Leistung
Naturlatex liegt meistens im hohen Preissegment. Die präzise Anpassung, die ruhige Liegefläche und die langlebige Stützkraft bieten jedoch einen klaren Mehrwert und rechtfertigen den Preis, insofern die Matratze sorgfältig gefertigt ist.
3. Taschenfederkern Matratzen
Matratzen mit Taschenfederkern sind bekannt für eine gute Belüftung und eine hochwertig verteilte Druckunterstützung. Bei dieser Matratzenart steckt jede Feder in einer eigenen Tasche, die jeweils einzeln unabhängig auf Druck reagieren. So entsteht ein dynamisches, zugleich kontrolliertes Liegegefühl mit gut erkennbaren Zonen für Schulter, Rücken und Becken.
Eigenschaften und Vorteile
Die Konstruktion lässt Luft sehr gut zirkulieren und hält das Schlafklima angenehm trocken. Die Zonen stützen den Körper differenziert, die Oberfläche bleibt elastisch und gibt nur dort nach, wo Entlastung erwünscht ist. Nächtliche Bewegungen werden definiert abgefedert und die Lage bleibt stabil.
Mögliche Nachteile
Einfachere Ausführungen können Geräusche erzeugen und am Rand an Stabilität verlieren, sodass Sitzen und Liegen nahe der Kante weniger sicher sind.
Für wen ist eine Taschenfederkernmatratze geeignet?
-
Seitenschläfer: Gut. Eine weichere Schulterzone erleichtert das Einsinken und entlastet den Nackenbereich.
-
Rückenschläfer: Sehr gut. Die tragfähige Mittelzone hält die Lenden ruhig und die Wirbelsäule bleibt in ihrer natürlichen Form.
-
Bauchschläfer: Sehr gut. Eine festere Auslegung verhindert ein Durchhängen im Beckenbereich.
-
Allergiker: Gut. Die trockene, gut belüftete Konstruktion ist vorteilhaft. Ein abnehmbarer, waschbarer Bezug unterstützt die Hygiene.
-
Stark Schwitzende und Wärmeempfindliche: Sehr gut. Die starke Luftzirkulation sorgt für ein ausgeglichenes Klima.
-
Schwangere: Gut. Eine weichere Top Lage oder ein passender Aufleger verbessert die Druckverteilung in Seitenlage.
Pflege und Haltbarkeit
Der Pflegeaufwand ist gering, denn der Kern belüftet gut und trocknet schnell. Lüften Sie regelmäßig, waschen Sie den Bezug nach Pflegeetikett und entfernen Sie Staub gelegentlich mit der Polsterdüse. Ein Matratzenschoner kann die Unterseite zusätzlich schützen und regelmäßiges Drehen erhält Stützkraft und Form.
Preis Leistung
Das Angebot reicht von einfachen bis sehr hochwertigen Modellen. Wer wirklich auf hochwertige Federtaschen, eine saubere Randabstützung und einen atmungsaktiven Bezug Wert legt, sollte sich jedoch besser an den preisintensiveren Produkten orientieren.
4. Kaltschaum Matratzen
Kaltschaummatratzen dürfen bei unserem Vergleich der besten Matratzenarten nicht fehlen. Anders als bei vielen Naturlatex-Matratzen ist der Kern sehr leicht, die Oberfläche gibt gleichmäßig nach und passt sich dem Körper sanft an. Gute Modelle wirken ruhig, halten die Form zuverlässig und lassen sich mühelos bewegen.
Eigenschaften und Vorteile
Kaltschaum zeigt ein gutes Formgedächtnis und verteilt Druck gleichmäßig. Die Oberfläche lässt Schulter und Becken kontrolliert einsinken, die Mitte bleibt getragen. Viele Ausführungen arbeiten mit Zonen, die den Rücken spürbar führen. Das Material macht nur selten Geräusche, fühlt sich angenehm an und verlangt keine aufwendige Pflege.
Mögliche Nachteile
Kaltschaum kann Wärme speichern, was in warmen Nächten zu stärkerem Schwitzen führt. Günstige Modelle verlieren zudem oftmals nach einiger zeit an Stützkraft und Rückstellvermögen.
Für wen ist eine Kaltschaum Matratze geeignet?
-
Seitenschläfer: Gut. Eine ausgeprägte Schulterzone erleichtert das Einsinken, die Taille bleibt gestützt.
-
Rückenschläfer: Gut. Die Fläche trägt gleichmäßig, die Lenden liegen ruhig.
-
Bauchschläfer: Gut. Eine festere Auslegung verhindert das Einsinken im Bauchbereich.
-
Allergiker: Gut. Abnehmbare und waschbare Bezüge unterstützen die Hygiene.
-
Stark Schwitzende und Wärmeempfindliche: Mittel. Greifen Sie zu Luftkanälen und atmungsaktiven Bezügen, um Feuchtigkeit besser abzuleiten.
-
Schwangere: Gut. Eine weichere Komfortlage entlastet zusätzlich in Seitenlage.
Pflege und Haltbarkeit
Regelmäßiges Lüften einer Kaltschaummatratze reicht meist aus, um einen großen Teil der Pflege abzudecken. Reinigen Sie den Bezug nach Pflegeetikett und entfernen Sie Staub gelegentlich mit der Polsterdüse. Wer die Matratze in Abständen dreht, verteilt die Last gleichmäßig und reduziert die Muldenbildung.
Preis Leistung
Die Qualität der Kaltschaum-Modelle variiert im Vergleich zu Schafwollmatratzen und Naturlatex-Matratzen ein wenig stärker. Achten Sie auf eine höhere Dichte und eine saubere Verarbeitung, dann profitieren Sie von einer deutlich längeren Nutzungsdauer.
5. Viscoschaum Memory Matratzen
Eine Viscoschaum Matratze ist ein Matratzentyp, der für ein besonders sanftes Einsinken und eine sehr gleichmäßige Druckverteilung bekannt ist. Das Material reagiert träge, passt sich Ihrer Körperkontur an und vermittelt ein ruhiges, beinahe schwebendes Liegegefühl. Bewegungen dämpft die Oberfläche spürbar, die Lage wirkt entspannt und stabil.
Eigenschaften und Vorteile
Viscoschaum entlastet empfindliche Zonen wie Schulter, Hüfte und Lenden sehr präzise. Die Oberfläche verteilt den Druck breit, Druckspitzen nehmen spürbar ab und Muskeln können besser loslassen. Die Bewegungsübertragung ist gering und der Schlaf fühlt sich ruhig an.
Mögliche Nachteile
Ähnlich wie Kaltschaum speichert der Viscoschaum Wärme und kann im Sommer Schweißbildung fördern. Durch die trägere Rückstellung fällt das Drehen schwerer, daher hilft ein tragfähiger Basiskern für spürbare Stütze und mehr Mobilität.
Für wen ist eine Viscoschaum Matratze geeignet?
-
Seitenschläfer: Sehr gut. Schulter und Becken sinken angenehm ein, Druckpunkte werden spürbar reduziert.
-
Rückenschläfer: Gut. Die Fläche trägt gleichmäßig, ein stabiler Kern hält die Mittelzone in Form.
-
Bauchschläfer: Vorsicht. Ein fester Trägerkern ist wichtig, damit der Bauchbereich nicht absackt.
-
Allergiker: Gut. Ein abnehmbarer, waschbarer Bezug unterstützt Hygiene und Frische.
-
Stark Schwitzende und Wärmeempfindliche: Eher ungeeignet. Das Material hält Wärme, ein kühlender Bezug kann nur begrenzt ausgleichen.
-
Schwangere: Gut. Die sanfte Entlastung in Seitenlage fühlt sich angenehm an, auf das Wärmeempfinden sollten Sie achten.
Pflege und Haltbarkeit
Der Pflegeaufwand bleibt gering, denn allein ein regelmäßiges Lüften erhält einen Großteil der Frische und Geruchsneutralität. Eine konstante Raumtemperatur unterstützt die Elastizität und verhindert, dass die Oberfläche zu weich oder zu fest wird.
Preis Leistung
Je nach Kernaufbau und Bezug kann die Qualität und der Preis bei dieser Matratzenart sehr variieren. Die besten Viscoschaum-Matratzen zeichnen sich durch einen stabilen Kern mit hoher Dichte aus, um zu tiefes Einsinken zu vermeiden. In Kombination mit einem atmungsaktiven Bezug kann sich eine hochwertige Viscoschaum-Matratze über mehrere Jahre auszahlen.
6. Hybrid Matratzen aus Federkern und Schaum
Eine besondere Matratzenart ist die Hybrid Matratze. Sie verbindet die tragende Stabilität eines Federkerns mit der sanften Körperanpassung moderner Komfortschäume. Der Kern sorgt für spürbare Stützkraft und sehr gute Belüftung, die obere Lage verteilt Druck gleichmäßig, fühlt sich angenehm an und ergänzt das Liegegefühl um eine ruhige, komfortable Note.
Eigenschaften und Vorteile
Der Federkern trägt Rücken und Becken verlässlich und lässt Luft zirkulieren, die Komfortschicht aus Latex oder Schaum entlastet Schulter und Hüfte und glättet Druckspitzen. Die Kombination wirkt ausgewogen, die Lage bleibt stabil, Bewegungen werden dezent gedämpft und das Schlafklima fühlt sich über die Nacht angenehm trocken an.
Mögliche Nachteile
Die Qualität hängt stark vom jeweiligen Materialmix ab. Bei einfachen Ausführungen fehlt eine stabile Randzone, der Übergang zwischen Kern und Komfortlage kann sich uneinheitlich anfühlen, und das Gesamtgewicht steigt je nach Aufbau.
Für wen ist eine Hybrid Matratze geeignet?
-
Seitenschläfer: Sehr gut. Eine entlastende Schulterzone oder eine weichere Komfortlage erleichtert das Einsinken und entspannt den Nackenbereich.
-
Rückenschläfer: Sehr gut. Der tragfähige Kern hält die Mitte ruhig, die Komfortlage passt sich der Linie des unteren Rückens an.
-
Bauchschläfer: Sehr gut. Eine festere Oberfläche stützt den Bauchbereich, die Wirbelsäule bleibt in ihrer natürlichen Form.
-
Allergiker: Gut. Abnehmbare und waschbare Bezüge unterstützen Hygiene und Frische.
-
Stark Schwitzende und Wärmeempfindliche: Sehr gut. Der Kern belüftet aktiv, eine atmungsaktive Komfortlage erhält ein angenehmes Klima.
-
Schwangere: Sehr gut. Die Komfortschicht verteilt Druck in Seitenlage sanft und fühlt sich hautfreundlich an.
Pflege und Haltbarkeit
Auch bei dieser Matratzenart ist der Pflegeaufwand überschaubar und durch regelmäßiges Lüften schon gut abgedeckt. Eine Reinigung des Bezugs nach Pflegeetikett und regelmäßiges Drehen verteilt die Last. Bei stabilen Randzonen und hochwertigen Federtaschen bleiben Form und Stützkraft über lange Zeit erhalten.
Preis Leistung
Hochwertige Hybrid-Matratzen bieten ein flexibles Paket aus Stabilität, Schlafklima und Komfort. Modelle mit gutem Federkern, sauber verklebter Komfortlage und atmungsaktivem Bezug liefern ein stimmiges Gesamtbild und rechtfertigen ihren Platz als einer der besten Matratzenarten.
Vergleichstabelle – Die 6 besten Matratzenarten
| Matratzenart | Eigenschaften | Vorteile | Nachteile | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| Schafschurwolle | Natürliche Füllung, trockenes Mikroklima, flexibel anpassbarer Kern | Sehr gutes Schlafklima, hautfreundlich, langlebig, selbstreinigende Eigenschaften | Höheres Gewicht, beim Knicken können Fasern Schaden nehmen, regelmäßiges Lüften sinnvoll | Seitenschläfer, Rückenschläfer, Bauchschläfer (mittelfest), Allergiker, stark Schwitzende, Schwangere |
| Naturlatex | Elastischer Kern, sehr hohe Punktelastizität, ruhige Oberfläche | Präzise Anpassung, gleichmäßige Druckverteilung, ruhiges Liegegefühl, langlebige Stützkraft | Relativ schwer, kann als warm empfunden werden, atmungsaktiver Bezug empfohlen | Seitenschläfer, Rückenschläfer, Bauchschläfer (festere Variante), Allergiker, mäßig Schwitzende, Schwangere |
| Taschenfederkern | Einzeln verpackte Federn, zonierte Stützung, sehr gute Belüftung | Trockenes, gut belüftetes Schlafklima, differenzierte Unterstützung, stabile Liegeposition | Einfache Modelle können Geräusche machen und weniger Randstabilität bieten | Rücken- und Bauchschläfer, Seitenschläfer (mit weicherer Schulterzone), Allergiker, stark Schwitzende, Schwangere |
| Kaltschaum | Leichter Kern, anpassungsfähig, oft mit Liegezonen | Ruhiges Liegen, gutes Formgedächtnis, pflegeleicht, leicht zu handhaben | Kann Wärme speichern, günstige Varianten verlieren schneller Stützkraft | Seitenschläfer, Rücken- und Bauchschläfer, Allergiker, mäßig Schwitzende, Schwangere |
| Viscoschaum (Memory) | Träge reagierender Schaum, sehr weiches Einsinken, starke Bewegungsdämpfung | Sehr hohe Druckentlastung, reduziert Druckspitzen, sehr ruhiges Liegegefühl | Speichert Wärme, Drehen fällt schwerer, tragfähiger Basiskern unbedingt nötig | Seitenschläfer, Rückenschläfer (mit stabilem Kern), Allergiker, weniger geeignet für stark Schwitzende, Schwangere (Wärmeempfinden beachten) |
| Hybrid (Federkern + Schaum) | Kombination aus Taschenfederkern und Komfortschicht aus Schaum oder Latex | Gute Stützkraft, sehr gute Belüftung, angenehme Druckverteilung, ausgewogenes Liegegefühl | Qualität stark abhängig vom Materialmix, Gewicht kann höher sein, Randzone nicht immer stabil | Seitenschläfer, Rücken- und Bauchschläfer, Allergiker, stark Schwitzende, Schwangere |
Welche Matratzenart ist die beste? Ein Fazit
Welche Matratzenart ist die beste? Wie Sie nach unserem Vergleich sicher schon vermuten, gibt es auf die Frage keine Antwort, die für alle Menschen gleichermaßen gilt. Wichtiger ist es, auf klare Kriterien und die eigenen Schlafgewohnheiten zu achten, als sich vorschnell auf einen bestimmten Matratzentyp festzulegen. Fakt ist aber: Egal welche Matratzenart - meistens gibt es von allen Typen hochwertige und gesunde Verarbeitungen und eher weniger gelungene Modelle. Wenn Sie sich unverbindlich über das Thema Wollmatratzen informieren wollen, kontaktieren Sie unseren Support oder besuchen Sie uns in unserem Matratzengeschäft in Nürnberg zum Probeliegen.
